


Humanidente Hormone
1. Wofür werden humanidentische Hormone verwendet?
Humanidentische Hormone haben die gleiche chemische Struktur wie körpereigene Hormone, etwa Östrogen und Progesteron. In den Wechseljahren verändert sich die Hormonproduktion; dadurch können Beschwerden entstehen.
Eine Behandlung kann Hitzewallungen, Schweißausbrüche, hormonbedingte Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen sowie Beschwerden im Genital- und Harnwegsbereich lindern. Hormone, Anwendungsform und Dosierung werden individuell gewählt.
Bitte informieren Sie uns vor einer eventuellen Behandlung über Brustkrebs, Thrombosen oder Lungenembolien, Schlaganfälle, ungeklärte vaginale Blutungen sowie schwere Lebererkrankungen – auch in der Vorgeschichte.
2. Was ist zu beachten?
Vor Beginn besprechen wir Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen sowie den persönlichen Nutzen und mögliche Risiken. Je nach Situation sind Untersuchungen erforderlich. Auch bioidentische Hormone können Nebenwirkungen und Risiken haben.
Bei vorhandener Gebärmutter wird eine im ganzen Körper wirksame Östrogentherapie in der Regel mit Progesteron kombiniert, um die Gebärmutterschleimhaut zu schützen.
Daher: 2x im Jahr ist eine Endometriumkontrolle zwingend und eigenverantwortlich während der gesamten Therapiedauer zu machen.
Ebenso ist eine jährliche Mammographie durchzuführen.
Wir wählen die niedrigste wirksame Dosis und überprüfen die Behandlung regelmäßig.
3. Kosten
Die Beratung erfolgt außerhalb des Kassenvertrags und ist eine Privatleistung.
Erstanalyse und Hormonberatung: € 120,– pauschal
Weitere Nachbesprechungen oder Therapieanpassungen: € 49,– je angefangener Viertelstunde
Die Kosten für verordnete Medikamente sind nicht enthalten.